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Schnaps und Glögg sind Teil der schwedischen Esskultur. Sowohl diejenigen, die am liebsten ganz auf Schnaps verzichten, als auch die, die mit viel Sorgfalt ihren Lieblingsschnaps auswählen, wissen, dass der Branntwein ganz einfach zum schwedischen Essen dazugehört. Der Schnaps hat sogar sein eigenes, nach unten spitz zulaufendes Glas, das – wie sollte es auch anders sein – in den berühmten schwedischen Glashütten hergestellt wird.
Der Schnaps kann groß oder klein sein, aber seinen Ursprung hat er immer im Getreide oder in Kartoffeln, und die Geschmacksrichtungen variieren ins Unendliche. Dabei stammen die Gewürze stets aus der Natur: Wermut, Kümmel, Johanniskraut, Heidegagelstrauch und schwarze Johannisbeeren sind einige typische Beispiele.
Isst man Hering, wird den Gästen mit Sicherheit ein Schnaps angeboten. Ebenso selbstverständlich steht Schnaps auf dem Tisch, wenn es an der Zeit ist, sich im Spätsommer zum traditionellen Krebsessen zu versammeln. Und zu Weihnachten trinkt man den Schnaps aus Gläsern mit Weihnachtsmannmotiv. Zum Schnaps singt man Trinklieder, von denen „Helan går“ das beliebteste ist.
Glögg ist erhitzter, gesüßter und gewürzter Rotwein, der in Schweden so gut wie ausschließlich in der Weihnachtszeit getrunken wird. Zum Glögg, den man gern in speziellen, kleinen Glöggtässchen reicht, gehören Rosinen und geschälte Mandeln.
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Ausgewählt wurden die Gerichte von Gastwirt emeritus Carl Jan Granqvist. Die Texte stammen aus der Feder von Lena Katarina Swanberg, Journalistin und Schriftstellerin.
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Übersetzung: Grit Thunemann
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